Seitenblick - Der Newsletter von Odysseus Kinesiologie & Coaching

Goldene Entschuldigung, Herzschlag eines Kindes und Alzheimer

Meine Themen heute für Sie: Die große Kunst der richtigen, die Liebe stärkenden Entschuldigung | Schwanger trotz aller Widrigkeiten | Wann ist ein Coaching gelungen? | Heilsame Schönheit: Bäume tun uns gut | Wir sollten uns regelmäßig von uns selbst erholen | Entscheiden Sie sich täglich für Alzheimer? | Viel Vergnügen beim Lesen!

Dieser Newsletter ist zu 100 Prozent frei von KI. Was Sie hier lesen, ist auf meinem Mist gewachsen. Und bekanntlich wachsen auf dem Mist die schönsten Rosen.

Eine Bitte: Wenn Sie jemanden kennen, den das, was ich hier erzähle, interessiert, leiten Sie ihm diesen Newsletter weiter. Dankeschön!

Wolfgang Halder, Odysseus Kinesiologie & Coaching

Dünger für Respekt und Liebe

Vom Junggesellen Friedrich Nietzsche gibt es kluge Worte über die Ehe: „So sprach mir ein Weib: ,wohl brach ich die Ehe, aber zuerst brach die Ehemich!’ Schlimm-Gepaarte fand ich immer als die schlimmsten Rachsüchtigen. Desswillen will ich, daß Redliche zu einander reden: ,wir lieben uns: laßt uns zusehen, daß wir uns lieb behalten! Gebt uns eine Frist und eine kleine Ehe, daß wir zusehen, ob wir zur großen Ehe taugen! Es ist ein großes Ding, immer zu Zwein sein!’“ 

Ein Weg von der „kleinen Ehe“, also dem nur funktionalen Alltags-Management, zur „großen Ehe“ zweier reifer, erwachsener Menschen führt über die Kunst der Entschuldigung. Diese Kunst ist widernatürlich – wie die Ehe, ja jede dauerhafte Partnerschaft. Die große Ehe ist ein Werk der Kultur, sie braucht Übung und Disziplin.

Wir tun uns schwer mit Entschuldigungen, gerade geliebten Menschen gegenüber, dabei sind sie da besonders wertvoll. Eine ehrliche Entschuldigung führt dazu, daß wir den anderen mehr respektieren und uns von ihm mehr respektiert fühlen; wir fühlen uns gesehen und verstanden. Die gute Entschuldigung bremst unseren Wunsch, nach einer Verletzung zur Gegenattacke zu schreiten, sie macht uns sanft, nimmt uns Streß. Wir fühlen uns vom Partner mehr geliebt, wir fühlen mehr Liebe für den Partner.

Wie geht sie nun, diese Zauber-Entschuldigung? Sie ist wie eine klassische Sinfonie, hat also vier Sätze, sprich vier Teile.

Sie haben einen Fehler gemacht, den Ihr Partner Ihnen vorhält. Im Idealfall reagieren Sie so:

  1. „Es tut mir leid.“ Punkt. Ohne Ausflüchte, ohne Rechtfertigungen.
  2. Eine sachliche Würdigung des Umstands, weshalb die Kritik berechtigt ist.
  3. Das Versprechen, in Zukunft anders zu handeln.
  4. Der Ton Ihrer Stimme zeigt, daß es Ihnen wichtig ist, eine gütliche Klärung zu finden.

Ein Beispiel: Er kommt abends nach Hause, und sie wirft ihm vor: „Du hast der Katze heute morgen nichts zu essen gegeben, bevor du los bist! Sie hat schlimm gejammert, als ich heimgekommen bin, weil sie den ganzen Tag Hunger hatte“.

Seine Reaktion nach der goldenen Vierer-Regel: „Es tut mir leid. (1) Ich will nicht, daß die Katze leidet. (2) Beim nächsten Mal achte ich darauf, daß ihr Napf voll ist, bevor ich gehe.“ (3) Er sagt das in einem liebevollen Ton, ohne jede Spur der Abweisung oder Genervtheit. (4)

Das Schwierige an dieser Art der Entschuldigung ist es, nicht sofort in den Kampfmodus zu rutschen, wenn der Vorwurf des Partners kommt. Es braucht Übung, den Bruchteil einer Sekunde zu zögern, das Reptilienhirn zu bremsen, das zubeißen will, und sich statt dessen zu sagen: „Ein Mensch, der mich liebt, hat ein berechtigtes Anliegen und wünscht sich eine friedliche Klärung einer wichtigen Sache“.

Wenn Sie es schaffen, richtig zu reagieren, geschieht ein Wunder. Ihr Partner fühlt sich gesehen und verstanden, sein Respekt und seine Liebe für Sie wachsen. Und umgekehrt. Der Abend ist gerettet. Ihre Ehe ist auf dem Weg, eine „große“ zu werden.

Sonne im Bauch

Im September 2025 waren Frau E. und ihr Mann zum erstenmal bei mir. Ihr Anliegen: Kinderwunsch, sie wollen endlich Eltern werden. Frau E. ist 37 und wird seit vier Jahren durch die Mühlen der Kinderwunsch-Kliniken gedreht. Es ist ein erbarmungsloses Programm, das Nerven, Geldbeutel, Beziehung und Selbstwert extrem belastet.

Fünfzehn Transfers haben sie hinter sich. Fünfzehnmal vergeblich gehofft. Fünfzehnmal bitter enttäuscht. Ihr Leben wird bestimmt von Verzweiflung, Zweifel und Ohnmacht. Die eine große Frage quält sie: Was ist falsch mit mir? Was ist falsch mit uns?

Nun sitzen die beiden bei mir. Ich mache mit neuen Klienten in der ersten Sitzung immer das Satzergänzungs-„Spiel“ mit Die Welt ist voller ...“. Sie sollen mit ihrer ersten Assoziation antworten. Jede Zehntel-Sekunde Nachdenken ist zuviel. Der erste Impuls zählt. Die beiden sagen zeitgleich und ohne zu zögern: Wunder. – „Die Welt ist voller Wunder“. Was für ein Satz! Was für eine wunder-volle Einstellung zum Leben kommt darin zum Ausdruck. 

Als ich Frau E. letzte Woche fragte, ob ich aus ihrer Geschichte einen Beitrag für meinen Newsletter machen dürfe, antwortete sie: „Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie daraus einen Beitrag machen. Wenn damit nur eine verzweifelte Seele erreicht wird, ist das schon wunderbar. Wir würden sehr gerne dazu beitragen, anderen Mut zu machen.“

Hier also die Geschichte von Frau E., deren Kind im Herbst das Licht der Welt erblickt. Auf der Welt ist es jetzt schon, neun Monate lang im Bauch der Mutter – im Paradies.

Wenige Tage nach unserer zweiten Sitzung im Herbst 2025 bekam ich von Frau E. folgende E-Mail:
„Ich möchte den nächsten Termin absagen. Nach vier Jahren mit so vielen Terminen, habe ich das Gefühl, ich brauche eine ,Terminpause'. Wir haben sehr viel Geld ausgegeben. Die beiden Termine bei Ihnen waren wertvoll für uns. Für mich ist nicht absehbar, wieviele Termine ich zum Lösen der Blockaden benötige. Irgendwie hängen wir in dieser ,Selbstzahlerspirale’ fest. Das setzt mich unter Druck. Es liegt keinesfalls an Ihnen persönlich. Ich habe mich zu jedem Zeitpunkt sehr wohl gefühlt und kann mir gut vorstellen, mich wieder bei Ihnen zu melden.“

Da ich finde, daß ein Kinderwunsch nicht am Geld scheitern sollte, antwortete ich Frau E.: „Danke für Ihre klaren Worte. Ich verstehe Ihre Beweggründe sehr gut, und zugleich fände ich es sehr schade, wenn wegen dieser äußeren Umstände Ihre Reise zum Kind schon endet. Deshalb möchte ich Ihnen folgenden Vorschlag machen: Wir gehen gleich in die zweite Phase, bei der Sie nur bei Erfolg, also bei Schwangerschaft, eine Rechnung bekommen. Und das rückwirkend ab der letzten Sitzung.“

Zur Erläuterung: Bei Kinderwunsch arbeite ich mit einem Zwei-Phasen-Modell. Zuerst kommt die Aufräumphase, eine Art emotional-energetische Entrümpelung. Da gibt es für jede Sitzung eine Rechnung. Meist dauert diese Phase drei bis sechs Sitzungen. 

Danach kommt die zweite Phase, die Nährphase. Da machen wir das erste Kinderzimmer so hübsch, daß ein Kind gern darin entstehen möchte. Wichtig: Das erste Kinderzimmer ist kein Raum in einem Gebäude, es ist die Mutter, in der das Kind wachsen wird.

In dieser zweiten Phase arbeite ich auf Erfolgsbasis: Eine Rechnung für die Sitzungen stelle ich nur, wenn die Klientin schwanger wird.

Frau E. hat mein Angebot angenommen, und wir haben weitergearbeitet. Was geschah in den Sitzungen? Frau E. war tief enttäuscht vom ganzen Kinderwunsch-Betrieb, von den Ärzten bis zu den Heilpraktikern. Immer wieder wurde sie mit Heilversprechen und Lügen bedacht. Sie fühlte sich verraten und im Stich gelassen. Das führte sie in eine abgründige Verzweiflung, und nach Jahren des vergeblichen Hoffens und des Gefühls, an der Nase herumgeführt zu werden, setzte sich in ihr das Gefühl fest: „Ich bin falsch! Ich bin keine richtige Frau.

Das Selbstwertgefühl von Frau E. war nahezu vollkommen zerstört. Daran haben wir gearbeitet.

Und dann geschah das erste „Wunder“. Nach einer Sitzung sprach Frau E. mit ihren Schwiegereltern, die bis dahin mit dem Leid ihrer Schwiegertochter überfordert waren. Ich werde nie vergessen, wie sie mir mit leuchtenden Augen von dem Gespräch erzählte, das sie initiiert hatte.

Nun wurde sie verstanden. Besser noch: Nun hatte sie mit ihrem Mut und ihrem wachsenden Selbstwert den Stier bei den Hörnern gepackt und gezeigt – vor allem sich selbst! –, daß sie das kann. Daß es ihr gut tut. Daß es allen in der Familie gut tut.

Weiter ging es mit den Stimmen. Alle möglichen Stimmen – die von Ärzten, Freunden , Verwandten, Kollegen – quatschten sie voll und fraßen permanent an ihr mit Vorwürfen und Zweifeln. Diese Stimmen hat Frau E. nicht bekämpft, um sie loszuwerden, nein, wir haben sie gemeinsam sanft verabschiedet.

Kaum waren die Störenfried-Stimmen weg, kam eine andere Stimme, die ihrer Mutter, direkt von vorne, und sagte zu ihr: „Vertraue dem Leben“. Das war das zweite „Wunder“.

Nach dieser Sitzung spiegelte ihr Umfeld Frau E., daß sie eine neue Ebene erreicht hatte. Wie ruhig, gelassen und positiv sie sei, hörte sie allenthalben.

Und noch etwas tat sich: Frau E. hatte wieder Sex aus Spaß an der Freude. Ohne zu rechnen. Ohne zu kalkulieren. Nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Quelle von Lebensfreude und  Lebendigkeit. Zudem haben wir mit Träumen gearbeitet, und Frau E. hat ein Traumtagebuch geführt.

Dann kam Weihnachten – und damit die Angst. Denn in den letzten Jahre scheiterten die Versuche, endlich schwanger zu werden, immer wieder zur Weihnachtszeit. Dazu haben wir mit den Chakren gearbeitet und so den Angst-Knoten gelöst.

Zum Abschluß gab’s eine kinesiologische Musik-Balance mit Robert Schumanns wundervollem Klavierlied Mondnacht, das schon bei einigen meiner Klientinnen den Kinder-Schalter umgelegt hat. Frau E. hatte dazu den Satz: „Wir vertrauen dem neuen Leben“. Damit war das „Wunder“ vollendet.

Wenig später schrieb Frau E. mir: „Lieber Herr Halder, unser Kindchen ist schon 3,4 mm groß, und das kleine Herzchen schlägt regelmäßig. Ich bin zwischen der sechsten und siebten Woche. Wir sind unglaublich glücklich und dankbar.“

Letzte Woche kam von Frau E. wieder eine E-Mail, die mich zu diesem Beitrag inspirierte. Schon bei der Betreffzeile Sonne im Bauch wußte ich, daß es Frau E. und ihrem Kind gut geht: 

„Sehr geehrter Herr Halder, wie geht es Ihnen? Sie glauben gar nicht, wie oft ich an unsere Gespräche denke. Unser Kindchen wächst, und wir durften bereits seinem kleinen Herzen beim Schlagen zuhören. Unglaublich und mit Worten nicht zu beschreiben.

Der Gedanke ,Wir vertrauen dem neuen Leben’, begleitet uns täglich. Die Karteikarte ist fester Bestandteil unseres Alltags geworden und eine liebgewonnene emotionale Stütze.“

Im September gibt es ein Gesichtchen zum Herzschlag dieses neuen Lebens. Ich freu' mich jetzt schon auf die E-Mail mit dem Bild!

Bringt das was?

Wie merken Sie, ob ein Coaching oder eine Therapie erfolgreich sind? Es ist anders als bei einem krass-geilen Mega-Wochenend-Event mit einem Super-Guru auf Ibiza für 2.000 Euro. Da lodern Sie kurz auf wie ein Strohfeuer – und eine Woche später läuft Ihr Leben wieder so wie immer.

Bei persönlichem Wachstum zeigt die Dauer den Erfolg, nicht die Intensität. Dafür brauchen Sie keine App, kein Meßgerät und keine KI. Sie brauchen nur sich selbst. Für Sigmund Freud war die „Steigerung der Arbeits-, Liebes- und Genußfähigkeit“ das Merkmal einer gelungenen Psychotherapie – das unterschreibe ich auch. Und ich hab' weitere Anhaltspunkte, an denen ich erkenne, daß ein Reife- und Wachstumssprung stattgefunden hat, und zwar dauerhaft. Hier für Sie meine Top 20:

  • Sie schlafen gut.
  • Sie fühlen sich lebendig.
  • Sie sind aktiv.
  • Sie nehmen ihre Emotionen wahr.
  • Sie bewegen sich gern.
  • Sie fühlen sich wertvoll.
  • Sie sind konzentriert.
  • Sie freuen sich an „kleinen“ Dingen.
  • Sie können die Perspektive wechseln.
  • Sie fühlen sich wohl mit sich selbst.
  • Sie sind gelassen.
  • Sie haben beglückenden Sex.
  • Sie können Ihre Werthaltung hinterfragen.
  • Sie sind geduldig.
  • Sie genießen.
  • Sie ertragen Ungewißheit.
  • Sie verstehen andere.
  • Sie können ihre Ansprüche relativieren.
  • Sie können sich selbst relativieren.
  • Sie lieben.

Heilsame Schönheit: Bäume

„Ich verstehe nicht, wie man an einem Baum vorübergehen kann und nicht beglückt sein, daß man ihn sieht?“, sagte Dostojewski. So geht’s mir auch. Deshalb zeige ich Ihnen hier besonders beglückende Bäume, an denen ich vorübergegangen bin. 

Bergahorn

Zwei Linden. Sonne. Blauer Himmel. Braucht es mehr?
Am Egglburger See bei Ebersberg, vor den Toren Münchens

Gedanken-Pfeil

„Ein Mensch mit Hintergründen hat Vordergründe nötig, sei es für andere, sei es für sich selber: denn die Vordergründe sind einem nötig, um von sich selbst sich zu erholen, und um es anderen möglich zu machen, mit uns zu leben.“
Friedrich Nietzsche

Lesefrucht: Alzheimer ist eine Enscheidung

Alzheimer gehört zu den modernen apokalyptischen Schrecken, die den Menschen Angst einjagen. Als Hauptrisikofaktoren für Alzheimer gelten hohes Alter und genetische Veranlagung. Daß es so etwas wie „genetische Veranlagung“ letztlich nicht gibt, wissen wir durch die Epigenetik. Und Alter ist keine Ursache für Krankheit.

Doch diese beiden „Erklärungen“ passen in die heutige „Gesundheits“-Logik, die eine Kriegs-Logik ist. Es geht immer um den Kampf gegen etwas, ganz gleich ob Viren, Bakterien oder Eiweißablagerungen im Gehirn wie bei Alzheimer. Dieses Böse gilt es zu vernichten. Am besten mit einem Medikament oder einer Impfung.

Jeder wird älter. Jeden Tag. Also sind angeblich alle Menschen der Alzheimer-Gefahr ausgesetzt. Somit sind alle die Zielgruppe für das eine Medikament, die eine Impfung. Das ist der feuchte Traum jedes Marketing-Leiters einer Pharmafirma: Jeder braucht unser Produkt!

Zumindest jeder, der die Geschichte von Genetik und Alter glaubt. Der Arzt und Autor Dr. Michael Nehls tut das nicht. Für ihn ist Alzheimer nichts anderes als eine Mangelkrankheit. In seinem Buch „Die Formel gegen Alzheimer. Die Gebrauchsanweisung für ein gesundes Leben“ legt er dar, warum dem so ist und was jeder jederzeit gegen den Mangel tun kann. 

Mein Fazit: Alzheimer ist eine Entscheidung. Ihre Entscheidung. Denn Sie entscheiden jeden Tag aufs neue, was Sie essen und wie Sie leben. Sie haben es in der Hand. Ab hier hat Dr. Nehls das Wort:

„Alzheimer ist nichts anderes als eine Mangelkrankheit. Die Mängel verhindern das Wachstum der Hippocampus-Region im Gehirn. Da diese Mängel bei den meisten Menschen auftreten, bleibt kaum jemand von Alzheimer verschont. Deshalb scheint es normal zu sein, daß man an Alzheimer erkrankt. Aber natürlich ist es deshalb nicht.

Es ist nicht das Alter, das den Hippocampus am Wachstum hindert und dadurch Alzheimer verursacht. Vielmehr sind es die Mängel in unserer Lebensweise. Werden sie behoben, beginnt der Hippocampus wieder zu wachsen. Das gelingt auch noch im hohen Alter. Und das bedeutet: Das Alter ist nicht die Ursache.

Deshalb lehne ich die Bezeichnung Alterskrankheit ab. Unzählige Studien zeigen: Alzheimer ist eine Mangelkrankheit. Er ließe sich durch eine artgerechte Lebensweise weitgehend verhindern. Beugen Sie auf natürliche Weise Alzheimer vor, dann sinkt auch das Risiko, andere Mangelkrankheiten zu erleiden.

Woran mangelt es uns? Die Formel gegen Alzheimer umfaßt fünf wichtige Lebensbereiche: gesunde Ernährung, körperliche Aktivität, Schlaf, soziale Aktivität und Lebenssinn.

Ich frage mich selbst immer wieder aufs neue: Finde ich bei allem, was ich mir vornehme, auch noch genügend Zeit für Bewegung oder für Erholung und Schlaf? Nehme ich mir ausreichend Zeit für ein gutes Essen oder für Gespräche mit Freunden oder Familie? Und nicht zuletzt: Gibt das, was ich tue, meinem Leben einen Sinn?

Umgekehrt führt ein Mangel an Zeit zu Streß. Ständiger Streß verhindert aber das Wachstum des Hippocampus und verursacht so auf Dauer Alzheimer. Zeitmangel wird auf diese Weise zum Risikofaktor, zu einer eigenständigen Ursache von Alzheimer, aber auch zur Ursache vieler anderer Volkskrankheiten.

Wir müssen die natürliche Balance dieser Lebensbereiche wiederherstellen.“

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