Seitenblick - Der Newsletter von Odysseus Kinesiologie & Coaching

Gesund aus eigener Kraft, die Lust am Opfer sein und Buchen-Geschichten

Meine Themen heute für Sie: Leben ohne WLAN: Geht das? | So wird 2026 ein Jahr der Gesundheit für Sie | Hurra, ich bin ein Opfer! | Heilsame Schönheit: Bäume tun uns gut | Was ist der Hauptgrund für Krankheit? | Eine Buche erzählt ihr Leben | Viel Vergnügen beim Lesen!

In eigener Sache: Dies ist mein letzter Newsletter in diesem Jahr. Über die Feiertage haben Sie hoffentlich Schöneres zu tun, als sich mit E-Mails zu befassen. Wir lesen uns wieder am 11. Januar 2026. Ich wünsche Ihnen beglückende Feiertage.

Dieser Newsletter ist zu 100 Prozent frei von KI. Was Sie hier lesen, ist auf meinem Mist gewachsen. Und bekanntlich wachsen auf dem Mist die schönsten Rosen.

Wolfgang Halder, Odysseus Kinesiologie & Coaching

Gibt es ein Leben ohne WLAN?

Damit Sie über die Weihnachtstage Chat-GPT nicht mit der Frage bemühen müssen „Was kann ich über Weihnachten tun, ohne mein Smartphone zu benutzen?“, hier ein paar Empfehlungen von mir – allesamt voll krass old-school:

  • mit geliebten Menschen reden,
  • spazierengehen,
  • lesen,
  • Musik hören,
  • Musik machen,
  • Sex (soll bei Kinderwunsch hilfreich sein, hab’ ich gehört …),
  • ein Bad nehmen,
  • Skifahren,
  • kochen,
  • mit den Kindern spielen,
  • mit dem Partner spielen („Couples who play together stay together“),
  • Schlittenfahren,
  • schlafen,
  • stricken (kommt gerade wieder in Mode),
  • mit der Katze herumtoben.

Holen Sie sich Ihre Gesundheit zurück. Jetzt!

Kommt der Arzt bei der Visite ins Krankenzimmer: „Guten Morgen, Herr Müller, wie geht’s Ihnen?“ Darauf Herr Müller: „Ich fühl’ mich gut, aber wie’s mir geht, das müssen Sie mir sagen, Herr Doktor. Daß dieser Witz leider kein Witz ist, sondern Wirklichkeit abbildet, habe ich schon vor vierzig Jahren selbst erlebt, als ich als Zivi bei Visiten im Krankenhaus dabei war.

Seither ist die Enteignung unserer Gesundheit in Riesenschritten weitergegangen. Heutzutage wissen Apps und KI-Systeme, wie es Herrn Müller geht – und er glaubt ihnen …

Mein Vorschlag für Sie: Nehmen Sie Ihre Gesundheit in die eigene Hand, denn Gesundheit ist kein Zufall. Ich helfe Ihnen dabei und zeige Ihnen, wie Sie aus eigener Kraft und mit einfachen Mitteln Ihre Gesundheit aktivieren können.

Was das meiner Erfahrung nach Gutes für Sie bewirkt, darf ich hier aus rechtlichen Gründen nicht schreiben, denn das wäre ein Heilversprechen, und die sind in Deutschland gesetzlich verboten. Was ich sagen darf: Ich habe seit vielen, vielen Jahren keine Arztpraxis mehr von innen gesehen …

Hier die Fakten zu meiner Aktion VITAL-BALANCE, mit der Sie womöglich eventuell vielleicht (somit kein Heilversprechen!) Ihre Gesundheit wiederbeleben und dauerhaft gesund bleiben können:

Sie kommen zu 10 Sitzungen übers Jahr verteilt zu mir. In diesen Sitzungen arbeiten wir individuell auf Sie abgestimmt an den 4 Säulen der Gesundheit:

  • Ernährung
  • Immunsystem
  • Umgang mit Streß
  • Identität

Der Kerngedanke meiner VITAL-BALANCE: Nur wer krank ist, wird krank. Wer wirklich gesund ist, wird nicht krank.

  • Für die VITAL-BALANCE bezahlen Sie nur 999,-- Euro (sonst kosten 10 Sitzungen bei mir 2.500,-- Euro).

Der Preis gilt für Buchungen bis zum 31. Dezember 2025. Danach kostet es 1.299,-- Euro.

Schreiben Sie mir eine E-Mail  (einfach auf den Link klicken oder kontakt@odysseus-coaching.de kopieren) mit dem Betreff „Vital-Balance“ und Ihren Kontaktdaten. Dann melde ich mich bei Ihnen, und wir besprechen Ihr persönliches Gesundheits-Jahr 2026.
Wichtig: Diese E-Mail ist völlig unverbindlich – Sie treffen erst nach unserem Gespräch die Entscheidung, ob Sie die Vital-Balance buchen.

Es ist so schön, Opfer zu sein!

Wer sich selbst als Opfer sieht, der hat ein leichtes Leben. Gesellschaftlich hat das Opfersein einen nahzu religiösen Status erreicht. Der sogenannte Sozialstaat hat die Menschen gelehrt, daß man Opfer sein muß, denn nur Opfer bekommen etwas von der Umverteilungsbürokratie. Also muß man zu irgendeiner Opfer-Gruppe gehören, koste es, was es wolle.

Wer dagegen selbstverantwortlich sein Leben führt, bekommt nichts – im Gegenteil: Er muß die Opferspiele derer finanzieren, die auf seine Kosten leben und die ihm suggerieren, er sei, da kein Opfer, Täter und folglich moralisch minderwertig. Wer im perversen Wettbewerb der Millionen darum, wer am hilfebedürftigsten ist, nicht mitmacht, der zieht die Wut, den Haß und den Neid aller Opfer auf sich.

Deshalb ist es am bequemsten, sich kuschelig im Opferdasein einzurichten. Hier die Vorteile, wenn wir uns selbst als Opfer sehen – dann:

  • kann ich mich bedauern,
  • kann ich anderen immer an allem die Schuld geben,
  • muß ich nichts tun,
  • muß ich nichts verändern,
  • muß ich mich keinem Konflikt stellen,
  • muß ich nicht für mich selbst einstehen,
  • kann ich mich moralisch anderen überlegen fühlen.
Opfersein ist die Verweigerung persönlichen Wachstums. Politik und Medien fördern den Opferkult, ja, sie erfinden und produzieren ständig neue Opfergruppen, denn diese sind ihre, der Politiker und Journalisten, Existenzberechtigung. An ihnen leben Politiker und Journalisten ihren Hang zu Übergriffigkeit und Bevormundung aus.

Das ergibt ein Wechselspiel: Wer im Opfermodus existiert, der glaubt, was in der Zeitung steht, was im Fernsehen gesagt wird, was in den asozialen Medien gequasselt wird und was KI-Bots einem einflüstern. Kurzum: Er ist ein Bewußtseins-Zombie.

Leben geht anders. Wer wirklich lebt, der handelt: bewußt, zielgerichtet, eigenverantwortlich und auf Basis seiner persönlichen Integrität. Opfer leben nicht. Sie sind im Wortsinne „Patienten“ – Erleidende, Erduldende. Lebende Tote. 

Heilsame Schönheit: Bäume

„Ich verstehe nicht, wie man an einem Baum vorübergehen kann und nicht beglückt sein, daß man ihn sieht?“, sagte Dostojewski. So geht’s mir auch. Deshalb zeige ich Ihnen hier besonders beglückende Bäume, an denen ich vorübergegangen bin. 

Bergahorn

Einen Baum zu umarmen ist zutiefst erfüllend. Man spürt seine Ruhe und Stärke und wird dadurch selbst ruhig und stark. Diese Linde ist zu mächtig fürs Umarmen. Doch allein ihr Anblick und ihr zu Füßen zu sitzen, haben eine wohltuende Wirkung.
Am Tegernsee-Höhenweg bei Gmund

Gedanken-Pfeil

Gene bestimmen nichts. Die Umgebung bestimmt, wie Gene sich auswirken. Da wir die Umgebung kontrollieren, kontrollieren wir, wie Gene wirken. Entscheidend sind unsere Gedanken, Glaubenssätze und Einstellungen. Wie wir denken, wird in die Chemie des Körpers übersetzt, die die Gene kontrolliert. Wir sollten also nicht bei den Produkten der Pharmaindustrie die Heilung für unsere Krankheiten suchen, sondern anerkennen, daß der Hauptgrund für Krankheiten unsere Lebensweise ist.
Der Zellbiologe Bruce Lipton

Lesefrucht: Eine Buche erzählt ihr Leben

Mein Lieblingsbuch des Jahres ist BuchenlebenEin Baum erzählt seine erstaunliche Geschichte von Peter Wohlleben. Der Förster und Autor läßt darin im ersten Teil eine Buche zu Wort kommen, die aus subjektiver Sicht ihr Leben erzählt. Im zweiten Teil erläutert er mit leichter Hand den wissenschaftlichen Hintergrund eines Buchenlebens.

Nach der Lektüre dieses Buches gehen sie als anderer Mensch durch den Wald. Sie sehen dort keine vertikale Ansammlung von Holz mehr, sondern Lebewesen. Ich mache Ihnen hier mit dem ersten Kapitel Appetit, in dem eine sterbende Buchen-Mutter Abschied von ihren Kindern nimmt.

Wenn Sie noch auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk für einen lieben Menschen sind, schenken Sie ihm dieses Buch. Er wird es verschlingen.

Ab hier spricht die Buche: „Es ist an der Zeit, meine Kleinen, euch auf den Abschied vorzubereiten. Ich habe jetzt mehr als zweihundert Sommer erlebt, und meine Knochen schmerzen. Pilze sind über eine Wunde in mich eingedrungen und beginnen, mich von innen aufzufressen. Diese weiße Fäule ist nicht mehr aufzuhalten.

Schaut auf meine rissige Haut – daran sitzen schon die Halbmonde, die das letzte Stadium dieser Krankheit verkünden. Es ist nur noch eine Frage weniger Mondumläufe, bis meine Äste abbrechen und ich blattlos endgültig verhungere. Die Spechte schlagen respektlos Löcher in meine Knochen, um die Würmer zu finden, die leise raspelnd mein Inneres zu Staub verwandeln.

Aber ich gräme mich nicht. Ich hatte ein schönes Leben und freue mich, daß ihr nun, da ich weichen werde, schneller wachsen könnt. Sobald ich keinen Schatten mehr werfe, wird das große Wettrennen um das Licht starten. Seid vorbereitet!

Ihr wißt, daß viele andere Jugendliche ebenfalls diese Chance nutzen wollen. Haltet als Geschwister weiter so zusammen wie bisher, denn es gibt Nachwuchs anderer Riesinnen, der sehr nahe bei euch steht und mir ein wenig Sorge bereitet.

Gerade die Kleine mit den schmalen dunkelgrünen Blättern zwischen euch hat sich von Jahr zu Jahr unauffällig ein wenig breiter gemacht. Ihre Zweige nehmen mehr Licht, als ihr zusteht, und sobald es am Waldboden noch heller wird, kann sie durchstarten. Wenn ihr aufpaßt, euer Netzwerk nutzt, eure Tanten einbindet, auf daß sie euch mit einer Extraportion Zucker helfen, dann kann es gelingen!

Doch noch bleibt mir ein wenig Zeit, und die will ich so nutzen, wie es meine Mutter damals tat, als sie Abschied nehmen mußte. Ich habe euch all die Weisheit mitgegeben, die ich von meinen Ahninnen erhalten habe. Diese Weisheit und all meine Erfahrung stecken von Geburt an in euch, auch wenn ihr davon vielleicht noch nichts bemerkt habt.

Damit ihr euch aber rechtzeitig erinnern könnt, falls es einmal notwendig werden sollte, will ich euch jetzt noch einmal die ganze Geschichte erzählen.“

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